Roque Nublo

Roque Nublo – Symbol Gran Canarias

Bianca - Reisespezialistin
Von: Bianca - Reisespezialistin
Lesezeit: 3 Minuten
Gran Canaria Kanarische Inseln Tipps und Inspiration

Das Wahrzeichen von Roque Nublo ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler von Gran Canaria. Ohne einen Besuch dieses beeindruckenden Felsens ist der Urlaub eigentlich nicht komplett. Die spektakulären Ausblicke auf die Natur und die umliegenden Berge bleiben unvergesslich. An klaren Tagen kann man von hier aus sogar die Nachbarinsel Teneriffa sehen.

Viele Inselbesucher denken, dass man den Roque Nublo nur über eine stundenlange Autofahrt erreichen kann, doch vom Süden der Insel ist man in knapp einer Stunde dort. Besonders eindrucksvoll ist der Wandel der Landschaft: von relativ flach, trocken und karg hin zu grün und bergig.

Der Gipfel des Roque Nublo ist nicht mit dem Auto erreichbar. Man parkt das Fahrzeug und beginnt die etwa 1,5 Kilometer lange Wanderung. Die reine Gehzeit beträgt rund eine halbe Stunde, doch mit einem Höhenunterschied von fast 190 Metern und mehreren Pausen, um die Aussicht zu genießen, sollte man eher 45 Minuten bis eine Stunde einplanen. Das Schöne ist, dass man unterwegs Wanderer aller Altersgruppen trifft. Jeder wagt sich an diese Tour. Da Hin und Rückweg identisch sind, kann man jederzeit umkehren, wenn man nicht weitergehen möchte.

Ich habe die Route bereits zweimal gemacht und meine Erfahrung ist, dass (kleine) Kinder oft schneller oben ankommen als so mancher Erwachsene. Der Weg beginnt mit einem flachen Sandpfad, der allmählich in einen steinigeren Untergrund übergeht. Vergessen Sie dabei nicht, sich umzusehen und die Umgebung zu genießen. Besonders der große Felsen mit Blick auf die hunderten Kiefern ist ein wunderbarer Ort für ein schönes Foto.

Der nächste Abschnitt in Richtung Roque ist hügeliger. Der Wanderweg wird hier zu einem schmalen, geschwungenen Pfad mit losem Gestein. Aufmerksamkeit ist also gefragt. Anschließend führt der Weg durch ein waldartiges Gebiet mit vielen Kiefern. Nach diesem Abschnitt steigt man über einen steileren Pfad weiter nach oben. Das letzte Stück ist wieder flacher, und das Gestein wechselt von dunkelbraun zu beige. Fast geschafft. Der Weg wird nun schmaler und führt über einen in den Fels gehauenen Pfad weiter.

Oben angekommen weiß man sofort: Dieser Aufstieg hat sich mehr als gelohnt. Vor einem liegt ein großes, flaches Plateau in Richtung Roque Nublo. Hier sieht man viele Menschen picknicken, die Aussicht genießen und natürlich Fotos machen. Die ganz Mutigen gehen direkt zur Rückseite des Roque Nublo. Dort wartet nicht nur eine noch beeindruckendere Aussicht, sondern auch ein Blick in schwindelerregende Tiefen.

Wenn man genug gesehen hat, geht es auf demselben Weg zurück. Unten am Parkplatz kann man sich mit einem wohlverdienten Eis oder einem kühlen Getränk belohnen und noch einmal hinauf zur imposanten Felsformation schauen.

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